Einladung
Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst insgesamt 936 Denkmäler in 153 Ländern. Kann sich unsere Region da Hoffnungen auf Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes machen? Genau deshalb hat sich eine Gruppe von Akteuren zusammengefunden, die auf dieser Basis einen Antrag ausarbeiten und voraussichtlich 2017 einreichen will.
Die Arbeitsgemeinschaft hat erkannt, dass das Hochmittelalter den „inneren Zusammenhang“ dieses „Antragsgebiets“ darstellt. Die Saale-Unstrut-Region wäre demnach gar eine „Modell-Landschaft“ dieser Epoche. Sie schließt alle ein, die am Zusammenfluss von Saale und Unstrut Attraktionen zu bieten haben, wie z.B. die Kalkfelsen, die Weinberge, die magisch schöne Landschaft. Zeigen sich doch im Zisterzienserkloster Pforta, dem Frauenkloster Zscheiplitz, dem Naumburger Dom, der Neuenburg, der Schönburg, der Rudelsburg und Burg Saaleck, der Eckartsburg, dem Kloster Memleben, der Burg Goseck die einstige wirtschaftliche Verflechtung von Bauern und Klerus.
Warum das Konzept vom „Gesamtensemble“ spricht und ob es dergleichen „nirgendwo sonst in Europa“ gibt, darüber wird die UNESCO zu befinden haben. Irgendein Konstrukt braucht der Landschaftsbegriff, ob der Name “Kulturlandschaft”, der Region tatsächlich zu Weltgeltung verhilft?
Darüber möchte ich mit Ihnen am
Dienstag, dem 27. März 2012, um 18.00 Uhr
auf der Eckartsburg in Eckartsberga diskutieren.
Als Referenten konnte ich den ehemaligen Rektor der Landesschule Kloster Pforta und Leiter der Arbeitsgruppe “Welterbe an Saale und Unstrut”, Herrn Karl Büchsenschütz gewinnen.
Ich würde mich freuen Sie an diesem Abend in Eckartsberga begrüßen zu können.
Eva Feußner MdL
Ortsvorsitzende Eckartsberga
