Wahlkreis

UNESCO an Saale und Unstrut

21. März 2012

Einladung

Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst insgesamt 936 Denkmäler in 153 Ländern. Kann sich unsere Region da Hoffnungen auf Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes machen? Genau deshalb hat sich eine Gruppe von Akteuren zusammengefunden, die auf dieser Basis einen Antrag ausarbeiten und voraussichtlich 2017 einreichen will.

Die Arbeitsgemeinschaft hat erkannt, dass das Hochmittelalter den „inneren Zusammenhang“ dieses „Antragsgebiets“ darstellt. Die Saale-Unstrut-Region wäre demnach gar eine „Modell-Landschaft“ dieser Epoche. Sie schließt alle ein, die am Zusammenfluss von Saale und Unstrut Attraktionen zu bieten haben, wie z.B. die Kalkfelsen, die Weinberge, die magisch schöne Landschaft. Zeigen sich doch im Zisterzienserkloster Pforta, dem Frauenkloster Zscheiplitz, dem Naumburger Dom, der Neuenburg, der Schönburg, der Rudelsburg und Burg Saaleck, der Eckartsburg, dem Kloster Memleben, der Burg Goseck die einstige wirtschaftliche Verflechtung von Bauern und Klerus.

Warum das Konzept vom „Gesamtensemble“ spricht und ob es dergleichen „nirgendwo sonst in Europa“ gibt, darüber wird die UNESCO zu befinden haben. Irgendein Konstrukt braucht der Landschaftsbegriff, ob der Name “Kulturlandschaft”, der Region tatsächlich zu Weltgeltung verhilft?
Darüber möchte ich mit Ihnen am

Dienstag, dem 27. März 2012, um 18.00 Uhr

auf der Eckartsburg in Eckartsberga diskutieren.

Als Referenten konnte ich den ehemaligen Rektor der Landesschule Kloster Pforta und Leiter der Arbeitsgruppe “Welterbe an Saale und Unstrut”, Herrn Karl Büchsenschütz gewinnen.

Ich würde mich freuen Sie an diesem Abend in Eckartsberga begrüßen zu können.

Eva Feußner MdL
Ortsvorsitzende Eckartsberga

Fortbestand des Friedrich-Ludwig-Jahn-Museums gesichert

07. März 2012

Eva Feußner freut sich mit der Jahngesellschaft über die Unterzeichnung der ZuwendungsvereinbarungEva Feußner und Holger Stahlknecht überbringen Zuwendungsvertrag

Innenminister und Hansgeorg Kling unterzeichnen Vertrag

 Seit fast zwei Jahren verhandelten Eva Feußner und die Jahn-Gesellschaft mit den entsprechenden Ministerien des Landes Sachsen-Anhalt, um den Bestand des Friedrich-Ludwig-Jahn-Museums zu sichern. Nun wurde endlich der Durchbruch geschafft.

Am 1. März 2012 folgte der Minister für Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, einer Einladung von Eva Feußner  und besuchte u. a. das Jahnmuseum, um den Zuwendungsvertrag zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. zu überbringen.

Der Vertrag wird in dem Bestreben geschlossen, „um den Fortbestand des Jahnmuseums auf eine gesicherte Grundlage zu stellen. Dies geschieht in dem Bewusstsein, das Andenken an eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen Geschichte, an Friedrich Ludwig Jahn, zu bewahren… Die Förderung erfolgt mit dem Ziel, die museale, sportpädagogische und wissenschaftliche Arbeit, die Präsentation der Sammlung sowie deren konservatorische Betreuung im Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum zu sichern.“ Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2015.

Die Abgeordnete hatte den Minister vorab schon ausführlich über die Aktivitäten der Jahn-Gesellschaft informiert und nun zeigte er sich sehr interessiert an der Ständigen Ausstellung über Leben und Wirken Jahns.

Eva Feußner bedankte sich bei Hansgeorg Kling, seinem Präsidium und der Geschäftsführerin Ilona Kohlberg für die engagierte Tätigkeit.

 Hansgeorg Kling versicherte in seinen Dankesworten, dass die Jahn-Gesellschaft, auch mit Unterstützung durch die Stadt, die weiterhin einen Betriebskostenzuschuss gewährt, die Aufgaben des Jahnmuseums im Sinne des Satzungszwecks der Jahn-Gesellschaft bestmöglich erfüllen wird.